RöserLamella – 3-fache Sicherheit - Effizienz durch kompakte Bauweise
Die besten Reinigungsergebnisse im Sedimentationsverfahren erhalten wir mit einem Lamellenschrägklärer. Die Lamellenpakete erhöhen die Sedimentationsfläche im Bauwerk wesentlich, wodurch sich partikuläre Stoffe besser absetzen. Dadurch können Bauwerke kleiner dimensioniert werden und erzielen dennoch die geforderte Absetzleistung von Schmutzpartikeln - Eine Optimierung zwischen Raum und Reinigungsleistung.
Neben der Sedimentationsfläche hat die Strömungsführung bzw. die sogenannte Oberflächenbeschickung den größten Einfluss auf die Sedimentationswirkung. Wichtig ist den Zulauf ins Bauwerk zu beruhigen und im weiteren Verlauf gezielt hydraulisch zu entkoppeln. So wird ein Mitreißen von Schmutzstoffen verhindert, damit diese sich im Schlammraum unterhalb der Lamelle absetzen können.
Strömung gezielt lenken
Unser RöserLamella ist optimiert für die Anwendung nach DWA-A 102-2. Die gezielte Strömungsführung im Bauwerk verhindert ein mitreißen von partikulären Stoffen, welche bei einem unabhängigen Prüfinstitut (PIA) nach DIBt Vorgaben auf AFS63 auf dem Prüfstand nachgewiesen wurde.
In diesen drei Bereichen wird die Strömung gezielt verändert:
- Der Einlauf im Bauwerk ist tangential, sodass ein Teil der Energie bereits umgewandelt wird, bevor der Niederschlag die Lamellen überhaupt erreicht. Das beruhigte Wasser fließt im Gegenstrom durch die Lamelle, ändert also wieder die bisherige Zulaufrichtung.
In den Lamellenpaketen steigt das Niederschlagswasser langsam an und die Stoffe können sich auf die Lamellenoberfläche absetzen. Durch die Schräge der Lamellenpakete sinken die partikulären Stoffe in den Schlammraum und das klare Wasser steigt. - Das klare Wasser fließt über ein Zackenwehr in den Klarwasserabzug. Die Zacken gewährleisten einen gleichmäßigen Abfluss, wodurch ein Mitreißen der Strömung unterbunden ist. Im vollflächigen Klarwasserabzug kann sich das Wasser wieder beruhigen.
- Der vollflächige Klarwasserabzug ist vom Auslauf entkoppelt, um ein Rückströmen zu verhindern und um den hydraulischen Stress für das nachfolgende Bauwerk oder Gewässer zu minimieren.


